Pressemitteilung der LEADER Region Hoher Taunus 26.01.2022

Sieben auf einen Streich

Die beiden Städte Neu-Anspach und Usingen und die fünf Gemeinden Glashütten, Grävenwiesbach, Schmitten, Wehrheim und Weilrod bewerben sich als Region „Hoher Taunus“ um die Anerkennung als LEADER-Region der EU. 

Bis Ende Mai 2022 soll eine „Lokale Entwicklungsstrategie“ (LES) erarbeitet werden, um für die nächsten sechs Jahre EU-Fördergelder für öffentliche und private Projekte in dieses Gebiet zu holen. Die LES bietet den Bürger:innen die Chance, sich in die Entwicklung der Region einzubringen und diese maßgeblich zu beeinflussen. Denn sie sind es, die hier leben und wissen, was das Beste für sie ist.

Nachhaltige, zukunftsfähige Konzepte und Projekte stärken die Wirtschaft der Region, fördern den regionalen Arbeitsmarkt, das soziale Netz und die kulturelle Vielfalt. Das Gesicht der Region, die Identität und das Image können damit klarer herausgearbeitet werden.

Dabei stellt die lokale Entwicklungsstrategie (LES) den Rahmen dar, in dem zunächst die Situation analysiert und Stärken und Schwächen der Region herauskristallisiert werden. Auf diesen Grundlagen werden dann Ziele und Strategien für eine nachhaltige Entwicklung dargelegt und daraus Projekte abgeleitet, die als Stützpfeiler der Entwicklung der Region eine dauerhafte Wertschöpfung bringen. In der LES werden alle Bereiche von der Daseinsfürsorge über die Regionalwirtschaft und den Tourismus bis hin zur Förderung eines nachhaltigen Konsumverhaltens betrachtet und berücksichtigt.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen und herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen: in einer Online-Umfrage auf www.zukunft-hoher-taunus.de und in den geplanten Themen-Workshops.

Workshop Daseinsvorsorge & Wirtschaft am 10. März um 18 Uhr

Themen: Gleichwertige Lebensverhältnisse für Alle – Daseinsfürsorge und Wirtschaftliche Entwicklung und regionale Versorgungsstrukturen durch Klein- und Kleinstunternehmen

Workshop Naherholung, Tourismus und Bioökonomie am 24. März um 18 Uhr

Themen: Erholungsräume für Naherholung und ländlichen Tourismus und „Bioökonomie“ – Anpassungsstrategien zu einem nachhaltigen Konsumverhalten

(Anmeldung über www.zukunft-hoher-taunus.de)

Machen Sie mit, wenn Sie Interesse oder sogar schon eine Projektidee haben für die eine Förderung in Frage kommen könnte. Es sind alle Menschen angesprochen, die sich mit Visionen, Mut und Initiative in die Region einbringen wollen.

Die Erarbeitung der Lokalen Entwicklungsstrategie und der Beteiligungsprozess werden vom Planungsbüro Bischoff & Partner aus Limburg begleitet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.zukunft-hoher-taunus.de oder bei Roland Seel, Bürgermeister der Gemeinde Grävenwiesbach (Tel.: 06086/9611-13, Mail: seel@graevenwiesbach.de) oder bei den Bürgerbüros der Kommunen Glashütten, Grävenwiesbach, Neu-Anspach, Schmitten, Usingen, Wehrheim und Weilrod.